Erster Workshop, Orientalisches Institut, Universität Leipzig, Deutschland, vom 11. bis 18. April 2025.
Vom 12. bis zum 18. April 2025 fand in Leipzig der erste Workshop des deutsch-tunesischen Projekts „Multiperspektivität durch Multikulturalität“ statt. Die Veranstaltung wurde am Orientalischen Institut, sowie am Hauptcampus der Universität Leipzig durchgeführt und bildete den Auftakt für einen zweiten, darauf aufbauenden Workshop in Tunis im Oktober 2025.
Es nahmen insgesamt 30 Personen an diesem Workshop teil: die Leitenden des Projekts, Dr. Kristina Stock und Fayçal Hamouda, tunesische Dozierende, sowie jeweils elf Studierende aus Tunesien und Deutschland. Ziel des Leipziger Treffens war es, das gemeinsame Projekt vorzustellen, Arbeitsweisen zu klären und erste thematische Schwerpunkte zu entwickeln.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Konzeption und Produktion von zweisprachigen, multiperspektivischen Lernvideos, die kulturelle Begriffe und gesellschaftliche Themen beleuchten. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Begriffe und Konzepte – insbesondere im Kontext von Religion, Kultur und Gesellschaft – in verschiedenen Ländern und Sprachen unterschiedlich verstanden und bewertet werden.
Die Teilnehmenden arbeiteten in multinational zusammengesetzten Gruppen. In Diskussionen und ersten praktischen Übungen wurden Ideen und Konzepte für Videoformate entwickelt, mögliche Perspektiven gegenübergestellt und Anforderungen an die spätere Umsetzung festgehalten. Hier entstanden die Videoideen zu den Begriffen Scheich, Jihad, Kopftuch und Arabischer Frühling. Technische, inhaltliche und organisatorische Fragen wurden geklärt, um eine einheitliche Basis für die Forsetzung des Projektes zu schaffen. Neben der inhaltlichen Arbeit fanden gemeinsame Freizeit- und Kulturaktivitäten, wie die Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals und ein Ausflug nach Dresden statt, um den persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden zu unterstützen.






